Flüchtlingshilfe

Neuigkeiten zum Thema Flüchtlinge:

Der Bürgerausschuss der Stadt Mettmann, welcher am Di. 7. Februar 2017 im Rathaus tagte behandelte unter Anderem zwei Bürgeranträge unseres Vereins (wir berichteten).

Einführung der Ehrenamtskarte NRW in Mettmann

Unser Antrag zur Einführung der Ehrenamtskarte NRW wurde in den zuständigen Fachausschuss zur weiteren Beratung verwiesen. Hier soll es dann auch um mögliche Alternativen zur Anerkennung und Würdigung des Ehrenamts gehen. Die Einführung der Ehrenamtskarte wird weiter verfolgt.

Platzbenennung nach Max Herbrig

Kurzfristig hat sich die Gelegenheit ergeben, Kontakt zu zwei Enkelkindern von Max-Herbrig herzustellen. Somit haben wir als Antragssteller unser Rederecht einem der Enkelkinder übertragen, der sodann im Bürgerausschuss persönlich über den Werdegang seines Großvaters berichten konnte. Nicht nur ein interessanter sondern vor allem auch bewegender Moment.

Der Antrag zur Platzbenennung nach Max Herbrig wurde in den zuständigen Fachausschuss verwiesen. Neben der Möglichkeit einer Platzbenennung sollen weitere Möglichkeiten wie die Errichtung einer Gedenktafel / eines Gedenksteins sowie einer Straßenumbenennung verfolgt werden.

Über den weiteren Verlauf beider Anträge werden wir berichten.

Der Verein „Mettmann gegen Rechts – Für Menschenwürde e.V.“ regt im nächsten Bürgerausschuss am Di. 7. Februar ( 17 Uhr, Rathaus) an, die Ehrenamtskarte NRW in der Stadt Mettmann einzurichten sowie eine öffentliche Fläche nach Max Herbrig zu bennnen.

Einführung der Ehrenamtskarte NRW:

„Bürgerschaftliches Engagement verdient Anerkennung und Würdigung. Deshalb hat die nordrhein-westfälische Landesregierung zusammen mit Städten, Kreisen und Gemeinden des Landes eine landesweit gültige Ehrenamtskarte eingeführt. Die Ehrenamtskarte ist Ausdruck der Wertschätzung für den großen ehrenamtlichen Einsatz der Bürgerinnen und Bürgern und verbindet diese Würdigung mit einem praktischen Nutzen. Menschen, die sich in besonderem zeitlichem Umfang für das Gemeinwohl engagieren, können mit der Karte die Angebote öffentlicher, gemeinnütziger und privater Einrichtungen vergünstigt nutzen. Quelle sowie weitere Infos unter www.ehrensache-nrw.de

Die Stadt Mettmann könnte Inhabern der Ehrenamtskarte Vergünstigungen in Form von ermäßigten Eintrittspreisen für städtische Angebote (vgl. Sozialpass) zur Verfügung stellen. Ungeachtet dessen könnte die Wirtschaft mit ins Boot geholt werden und entsprechende Vergünstigungen, wie Sie bereits in Nachbarstädten wie Ratingen existieren, angeboten werden. Inhaber der NRW-Ehrenamtskarte können Vergünstigungen in ganz Nordrhein-Westfalen nutzen. Alleine aufgrund dieser Tatsache würde sich die Einführung der Ehrenamtskarte NRW für das Mettmanner Ehrenamt lohnen.

Platzbenennung nach Max Herbrig:

Max Herbrig war einer der bekanntesten Arbeitervertreter in Mettmann vor 1933. Er war ab 1921 Leiter des Büros des DMV (Deutscher Metallarbeiter Verband) in Mettmann und Mitglied im Stadt für die Sozialdemokratische Partei Deutschland.

Sein unermüdlicher Widerstand gegen den Faschismus war den Nazis ein Dorn im Auge. So wurde er über mehrere Wochen für mehrere Wochen in Schutzhaft und später in Präventivhaft gesteckt.

Tragischerweise kam Max Herbrig noch am letzten Kriegstag in Mettmann, dem 16.4.1945, beim Einzug der Amerikaner ums Leben. Verschiedene Zeitzeugen berichteten, fanatische Nazis, die ohne Rücksicht auf die übrige Bevölkerung „bis zum letzten Blutstropfen“ kämpfen wollten, eröffneten das Feuer auf die US-Panzer in der Stadtmitte. Max Herbrig starb durch einen Brustschuss.
[Quelle: Mettmann unterm Hakenkreuz; Autor: Rainer Köster]

Unter Anbetracht seines persönlichen Werdegangs und seiner Verdienste für die Stadt, sind wir der Ansicht, dass wir Max-Herbrig entsprechend würdigen sollten. Nach derzeitiger Planung soll im Bereich Bismarckstraße (Kreisverkehr) ein Platz entstehen, auf dem die traditionsreiche Straßenbahn  aufgestellt werden soll. Zudem sollen Sitzgelegenheiten und ein Gastronomiebetrieb zum Verweilen einladen. Wir setzen uns dafür ein, dass dieser neu entstehende Platz symbolisch nach Max Herbrig benannt wird. Alternativ zumindest ein Gedenkschild / Gedenkstein seinen Platz dort findet.

Benefizkonzert „Ernst & Miro / Time Gap“ am Samstag, 26.11 in der Neandertalhalle

Musik ist grenzenlos!

Am Samstag, den 26.11.2016, findet ab 20 Uhr im Theatersaal der Neandertalhalle ein Benefizkonzert des Folk- und Rock-Duo Ernst & Miro  und der Band Time Gap statt. Gemeinsam mit der Kulturabteilung der Stadt Mettmann und unter der Schirmherrschaft von Bürgermeister Thomas Dinkelmann wird dieses Benefizkonzert zugunsten der Flüchtlingshilfe in Mettmann ausgerichtet.

Mit diesem Konzert wird ein lang gehegter Wunsch des Duos Ernst & Miro wahr, die sich durch ihre Auftritte in den letzten zwei Jahren eine immer größer werdende Fangemeinschaft ersungen und erspielt haben. Mit Balladen aus den 60ern und 70ernvon den Everly Brothers über Simon & Garfunkel, Donovan, Cat Stevens, Bob Dylan, den Turtles, Leonhard Cohen, Traveling Wilburys bis hin zu den Kings oder den Beach Boys reicht ihr wachsendes Repertoire. Ergänzt wird dieses Programm durch die Integration persischer Spielkultur mit dem iranischen Santour-Spieler Mohsen Mohseni, um das Benefizkonzert zu einem musikalischen Höhepunkt werden zu lassen.

Improvisation und ein gehöriges Maß an Einfühlungsvermögen lassen ein neues einzigartiges Klangbild entstehen. Time Gap, eine Band, die mit klassischer Rockbesetzung gleichfalls ihr Experimentierpotential mit einem Dudelsackspieler auf die Probe stellt, ist entstanden aus einer balladesken Besetzung bestehend aus Ernst Ksoll und Martin Kaluza. Mit Uli Queren und Andre Leven sind zwei altgediente Metal-Musiker bzw. Hardrocker hinzugekommen, die das Repertoire der Band entsprechend mit Songs von Metallica, Deep Purple, Eric Clapton, Eric Burdon, Rolling Stones, The Who, Ramones und Cream umgekrempelt haben. Auf den Teppich werden die Vier wieder von Mr. McWille geholt, der in Kombination mit der dudelsack-musikalischen Färbung etwas Neues entstehen lässt.

Im Mittelpunkt des Konzertes stehen jedoch Mettmanner Kinder die in Flüchtlingsunterkünften leben und bislang auf Spielemöglichkeiten verzichten mussten und so gehen von den 10 € Eintrittsgeld pro Person je 5 € an die Flüchtlingshilfe Mettmann.

Eintrittskarten für dieses außergewöhnliche Benefizkonzert gibt es im Bürgerbüro, der Stadtbibliothek, der Schaufenster Geschäftsstelle, der Ticket-Zentrale und unter www.neanderticket.de

Quelle: Stadt Mettmann

kte_zahnraederWir laden alle Personen ein, die mit uns gemeinsam etwas gegen Fremdenfeindlichkeit, Rassismus, Rechtspopulismus und rechtsradikale Gewalt tun wollen. Der „Ratschlag gegen Rechts“ soll gleichgesinnte Akteure im Kreis Mettmann an einen Tisch holen und miteinander vernetzen.

WANN: Montag, 14.11.2016 um 18 Uhr

WO: Bürgerhaus Hilden
(Raum 31, 1. Etage) • (Mittelstr.40, 40721 Hilden)

Eintritt frei • Spenden willkommen • Getränke vor Ort

Themen diesmal u.a.:

• mögliche Aktivitäten zu Landtags-/Bundestagswahlen 2017
– Idee einer Kampagne
• Unterbringung, Versorgung und Integration geflohener Mitmenschen
• Auswertung versch. Veranstaltungen zum 9. November
• zunehmende rechtsradikale Aktivitäten in Nachbarstädten (hier: W’tal)
• weitere Vorschläge willkommen

Anfahrt – Hilden liegt in der Mitte des Kreises Mettmann und ist gut zu erreichen:

Bus: Sämtliche Busse bis „Gabelung“, von dort ca. 100 m durch die Mittelstr. / Fußgängerzone)

PKW: Q-Park Rathaus Hilden, Mittelstr. 1, 40721 Hilden

Wir freuen uns auf viele TeilnehmerInnen an unserem 3. Ratschlag gegen Rechts im Kreis Mettmann und hoffen auf zahlreiche Vertreter aus allen 10 Gemeinden des Kreises.

Am Samstag (22. Oktober 2016) haben wir erneut an der Aktion „Mettmann räumt auf“ teilgenommen. Diesmal haben wir uns um den Bereich „Berliner Straße“ gekümmert. Wir beseitigten groben Müll/Unrat und pflanzten an der Ecke Berliner Str./Leipziger Str. sowie Berliner Str./Nordstr. 1000 Blumenzwiebeln.

Hier einige Impressionen:

+++Weitere News findest Du hier.+++

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